Barlow’s Schurken Blog (Video)

29 01 2012

Um mal wieder in den good old times von World of Warcraft zu schwelgen, hier der Schurkenblog von Barlow (das Video dazu ist ein Fanprojekt).

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Die Geschichte eines Millionen-Blenders

29 01 2012

Grade einen sehr interessanten Artikel über Kim Schmitz bei Bild.de gelesen:

Plötzlich war er wieder da, kaum zu übersehen, gut 180 Kilo schwer, millionenschwer. Kim Schmitz war 2002 aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden, und erst als die Fotos der Festnahme des Megaupload-Gründers in Neuseeland um die Welt gingen, dachte man sich: Den kennen wir doch. Wirklich?

Was Kim Schmitz‘ Leben angeht, gibt es viele Geschichten und viele Pseudonyme – Kimble, Kim Dotcom, Kim Tim Jim Vestor – bei denen nur er allein weiß, was oder wer wirklich dahinter steckt. Vielleicht weiß er es nicht einmal mehr selbst, so oft wand sich der Riese mit dem Bubi-Gesicht aus der Bredouille, nur um sich mit neuer Identität und alter Gerissenheit gleich in die nächste zu stürzen. Aktuell drohen ihm in den USA 20 Jahre Haft wegen Urheberrechtsverletzungen.

175 Millionen Dollar sollen er und seine Partner mit der Filesharing-Plattform Megaupload verdient haben, mit Musik, Kinofilmen, Serien – mit der geistigen Leistung anderer, wie ihm vorgeworfen wird. Er stellte nur die Webseite, warb Promis wie Kanye West und Alicia Keys an und kassierte. Es war immer schon sein Talent, an den Talenten anderer zu verdienen.

„Ich habe nie einen asozialeren Jugendlichen kennengelernt“, erzählt ein ehemaliger Pädagoge des in Kiel geborenen Schmitz den „Kieler Nachrichten“. „Kim war ein Anstifter und Blender, der die Mitschüler oft zu Streichen überredet und dann verpetzt hat.“

In einem Schülerheim für Verhaltensauffällige soll der Sohn eines Kapitäns und einer Köchin zwei Jahre gelebt haben. In seiner offiziellen Vita macht er daraus ein Hochbegabten-Abitur am Internatsgymnasium Schloss Plön, so die Zeitung.

So sah Kim Schmitz sich selbst und tut es wohl bis heute: als verkanntes Genie. Der Intellekt reichte nur zum Hauptschulabschluss, die Bauernschläue und der Ehrgeiz aber sind viel größer und gebären den brennenden Wunsch: Euch werde ich es zeigen. Ende der 80er-Jahre wendet Schmitz sich Computern zu, verbringt Tage vor dem Gerät im Kinderzimmer. Angeblich im Alter von neun manipuliert er zum ersten Mal den Kopierschutz für ein Computerspiel und verkauft die Raubkopien. Das Geschäftsprinzip des Kim Schmitz ist erfunden.

Mitte der 90er tippen Schmitz und seine Freunde nächtelang Codes, die andere nicht verstehen. Das Internet ist den meisten noch kein Begriff, da lässt er es schon in Teilen nach seinen Regeln spielen.

Kimble, wie er sich in der Welt der Daten nennt, hackt den Server der Citibank und überweist 20 Millionen Euro auf die Konten von Greenpeace. So zumindest erzählt er es laut Welt.de. In der Hacker-Szene wird er dafür gefeiert, am meisten von sich selbst: „Ich bin klüger als Bill Gates“, glaubt Schmitz.

So klug, dass die Polizei ihn als Sicherheitsrisiko einschätzt und 1994 seine Wohnung stürmt. Er kommt mit einer Bewährungsstrafe davon. Danach kann er sich die Jobs als IT-Sicherheitsberater offenbar aussuchen. Hier könnte die Geschichte von Kimble zu Ende sein, eine Hacker-Karriere in eine lukrative Festanstellung aufgehen und Kim Schmitz im Mittelmaß verschwinden. Aber Mittelmaß ist nichts für ihn, immer noch muss er es allen zeigen.

Das Internet hebt ab und mit ihm Schmitz‘ Vermögen, er muss nur richtig investieren. 500 Millionen Dollar hat er nach eigenen Angaben verdient, und er wird nicht müde, es zu zeigen, dafür macht er es ja. Er gibt Dutzende Bilder von sich an die Presse, am liebsten mit schwarzer Sonnenbrille, vor Helikoptern, Jachten, in den Armen schöner Frauen, die er einfliegen lässt. Bohlen-Ex und „Teppichluder“ Janina Youssefian ist darunter, gern steigt Schmitz mit den Damen in den Whirlpool, der Koloss meist voll, die Mädchen immer leicht bekleidet. Überallhin wird er eingeladen, um zu erzählen, wie man mit diesem Internet so absurd viel Geld verdient.

Die Methode ist offenbar Betrug. Ein Beispiel: Schmitz hatte 2001 der finanziell angeschlagenen Plattform letsbuyit.com eine Finanzspritze von 50 Millionen Euro versprochen und damit den größten Tagesumsatz in der Geschichte der Frankfurter Börse ausgelöst. Schnell verkauft er seine Anteile wieder für Rekordsummen, das Investment kommt nie zustande, der Kurs stürzt wieder ab. Insiderhandel nennt die Staatsanwaltschaft so etwas.

Dafür verfolgt sie ihn 2002 bis nach Bangkok, er wird verhaftet. Vorher hatte er angekündigt, live im Internet Selbstmord zu begehen. Die Erfolgsgeschichte des Kim Schmitz scheint tatsächlich zu Ende sein, er bekommt ein Jahr und acht Monate Haft auf Bewährung und muss eine Geldstrafe von 100 000 Euro bezahlen. Danach verschwindet er aus der Öffentlichkeit.

Bis zum 19. Januar 2012, als er und drei Mitarbeiter zwei Tage vor seinem 39. Geburtstag im 19-Millionen-Euro-Anwesen im neuseeländischen Coatesville festgenommen werden. Es gibt dort sechs Schlafzimmer, einen Helikopter und mittlerweile angeblich auch eine Ehefrau und Kinder. Außerdem einen so genannten Panic Room, ein gesicherter Raum, in den sich der Riese flüchtet und mit der Schrotflinte auf die Polizei wartet.

Er wusste wohl, dass sie irgendwann wieder kommen würden, genauso wie er weiß, dass er es auch diesmal nicht lassen konnte: Er musste es doch allen zeigen.





Verschönerung der neuen Facebook Optik

28 01 2012

Da ja die Facebook Chronik bald Pflicht wird, habe ich mal ein paar Programme rausgesucht, mit denen man sein Profil verschönern kann:

Viel Spaß beim rumbasteln und rumprobieren.





Let’s keep on riding…

27 01 2012

…and flying! Ich konnte heute Level 25 erreichen mit meinem Sith Hexer, das bedeutet endlich das Mount (bzw. eher den Gleiter) aus der Collector’s Edition.

 





Hip-Hop Hosen erklärt

27 01 2012





Darf man gebrauchte MP3-Songs verkaufen?

24 01 2012

In den USA laufen Musikkonzerne gegen den neuen Internetdienst „ReDigi“ Sturm. Über das Portal verkaufen Nutzer gebrauchte MP3-Dateien. Der Rechtsstreit eröffnet eine neue Runde in der Debatte um Urheberrechte im digitalen Zeitalter.
ReDigi ist der nach eigener Aussage weltweit erste Online-Marktplatz für gebrauchte digitale Musik. Mit anderen Worten: Hier verkaufen Sie Ihre alten MP3-Dateien. Und so funktioniert das Ganze: Wer mitmachen möchte, lädt sich ein spezielles Programm (den „ReDigi Music Organizer“) auf seinen PC und meldet sich als Nutzer an.
Der Organizer greift auf die iTunes-Musikbibliothek zu. Nachdem Sie die Songs markiert haben, die Sie verkaufen möchten, lädt die Software die Dateien in eine Cloud – und löscht parallel die Lieder aus Ihrer iTunes-Bibliothek und von allen synchronisierten Geräten (etwa Smartphones). Findet sich ein Interessent für Ihre Offerte, lädt dieser das Lied aus der Cloud auf seinen Rechner. Daraufhin löscht ReDigi die Datei aus seinem Bestand.
Die Musikindustrie ist natürlich von diesem Angebot nicht sonderlich begeistert – und zieht in den USA gegen ReDigi vor Gericht. Begründung: ReDigi dupliziere Songs, erstelle also unerlaubte Kopien urheberrechtlich geschützter Werke. Das Unternehmen sieht sich dagegen durch die sogenannte First-Sale-Doktrin (Bestandteil des US-Urheberrechts) geschützt. Sie besagt, dass urheberrechtlich geschützte Werke ohne Erlaubnis weiterverkauft werden können.
Ob das Werk in physischer oder digitaler Form vorliegt, spiele keine Rolle. ReDigi beteuert zudem, dass man keine Kopien weiterverkauft, sondern ein digitaler, legal erworbener Download ein einzelnes Artefakt sei.
ReDigi operiert derzeit nur in den USA; andere Nationen sind vom MP3-Weiterverkauf ausgeschlossen. Für deutsche Interessenten stellt sich daher die Frage: Kann ein Dienst wie ReDigi hierzulande überhaupt starten? Nach Meinung des Bundesverbandes Musikindustrie haben solche Anbieter in Deutschland keine Chance, da hierfür die rechtlichen Grundlagen fehlen. Zudem hätten deutsche Gerichte mehrfach bestätigt, dass der Erwerb einer Datei rechtlich anders zu bewerten ist als der Weiterverkauf etwa einer Musik-CD.
Der Streit um ReDigi erinnert an das Verfahren gegen die Firma Usedsoft. Das in München beheimatete Unternehmen verkaufte gebrauchte Software-Lizenzen der Firma Oracle. Diese ging gegen die Firma gerichtlich vor – und bekam Recht. Auf die Revision von Usedsoft hin setzte der Bundesgerichtshof das Verfahren aus und legte den Fall dem Europäischen Gerichtshof vor. Der muss sich nun mit dem Rechtsschutz von Computerprogrammen auseinandersetzen.
Eine Richtungsentscheidung, die auch auf MP3s Anwendung finden könnte, ist möglich. Wann sie kommt, ist allerdings ungewiss.

Quelle

Irgendwie ist das langsam echt lächerlich, erst wird bei Software und Games der Weiterverkauf durch Onlineaktivierung verhindert und jetzt das.





Megaupload-Affäre: Diverse Sharehoster geben auf

23 01 2012

Verschiedene Webseiten zum Teilen von Dateien schränken ihre Dienste nach der Megaupload-Razzia ein. Die Ursache ist anscheinend die Angst vor rechtlichen Konsequenzen.

Am 19. Januar 2012 ging die Webseite Megaupload offline: Die US-Justizbehörde legte den Filehoster still, Neuseelands Polizei nahm auf Anfrage des FBI vier der sechs Betreiber fest. Jetzt üben andere Sharehoster-Webseiten vorsorglich eine Art Selbstzensur und stellen ihre Dienste teilweise ein. Damit wollen sie wohl ähnlichen rechtlichen Schritten gegen sich selbst zuvorkommen.

Uploaded.to offline, Filesonic eingeschränkt
Bereits einen Tag nach der Razzia gegen Megaupload sperrte Uploaded.to seine Internetseite für Nutzer aus den USA. Filesonic und Fileserve sind zwar noch erreichbar, jedoch ist die Funktion zum Teilen von Uploads deaktiviert: Nutzer haben nur noch zu den Daten Zugang, die sie selbst hochgeladen haben. Beide Dienste stellten darüber hinaus den Teil ihres Angebots ein, der Nutzern Geld auszahlt, wenn sie besonders beliebte Dateien hochladen. Megaupload betrieb bis Juli 2011 ein ähnliches Programm, das nun einen der Hauptanklagepunkte gegen das Unternehmen darstellt.

Diverse Anbieter folgen
Die Webseite Torrentfreak meldet, dass es aber nicht bei der Deaktivierung einiger Funktionen der Webseiten bleibt: die Daten mancher Benutzer würden massenweise gelöscht und sogar ganze Benutzer-Konten seien gesperrt worden. Viele große Filehosting-Anbieter schränken ihr Angebot und damit ihre Nutzer mittlerweile ein. Dies gilt für Videobb, Videozer, Filejungle, Uploadstation, Filepost, Uploadbox, x7.to und 4shared. Torrentfreak schreibt außerdem, dass PayPal auf Anfrage Nutzern Geld zurückerstattet, das sie am Wochenende 21./22. Januar 2012 an Filesonic überwiesen hatten.

Megaupload unseriös?
In einem Interview mit der Webseite Venture Beat zeigt sich Derek Labian, CEO von MediaFire – ein Dienst ähnlich den zuvor genannten Filehostern –, unbesorgt bezüglich seines Angebots. Er kritisiert das Geschäftsmodell von Megaupload als „unseriös“: „Megaupload verdiente Unmengen an Geld mit einem lächerlich schlechten Angebot“, so Labian. Weiter sagte er, dass sein Unternehmen nicht wie Megaupload auf Urheberrechtsverletzungen aufgebaut sei. Wie viele andere Cloud-Dienste sei MediaFire eine legitime Firma, die auf professionelle Kunden ziele. Dennoch wird auch diese Webseite häufig zum Teilen von urheberrechtlich geschütztem Material verwendet.

Quelle

Tja, sieht fast so aus als sei das Ende der Sharehoster angebrochen.